Mila Jansen: Pionierin und Königin des Haschischs
Mila Jansen, auch bekannt als die „Haschischkönigin”, ist eine Symbolfigur in der Welt des Cannabis. Während ihres jahrzehntelangen Engagements in dieser Branche prägte sie ihre Zeit als Erfinderin des Pollinators, einer Maschine, die die Haschischproduktion revolutionierte. Ihr Werdegang ist einzigartig: Von ihrer Jugend, die sie rund um die Welt verbrachte, bis zu ihren Jahren voller Erfahrungen im Orient spielte sie eine grundlegende Rolle in der Entwicklung der modernen Cannabiskultur, insbesondere im Bereich der Extraktionstechniken. In diesem Artikel gehen wir detailliert auf ihr Leben, ihre technischen Beiträge und das Vermächtnis ein, das sie der Cannabisindustrie hinterlässt.
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Die ersten Jahre von Mila Jansen
Ein kosmopolitischer Werdegang
Mila Jansen wurde 1944 in Liverpool, England, geboren. In ihrer Jugend reiste sie aufgrund der beruflichen Tätigkeit ihres Vaters viel und lebte in verschiedenen Ländern Europas und darüber hinaus. Im Alter von 20 Jahren ließ sich Mila in Amsterdam nieder, einer Stadt, die zum Mittelpunkt ihres beruflichen und privaten Lebens werden sollte. In dieser Stadt probierte sie 1964 zum ersten Mal Cannabis, als sie ihre erste Haschischzigarette rauchte. Dieser Moment, den sie als Wendepunkt beschreibt, weckte in ihr eine Leidenschaft, die später zu ihrem Lebensunterhalt werden sollte.
Damals war Amsterdam noch nicht die Welthauptstadt des Cannabis, zu der es später wurde. Tatsächlich war Gras dort rar, und die meisten Cannabis-Liebhaber rauchten Haschisch, das aus dem Nahen Osten und Zentralasien importiert wurde. Diese erste Erfahrung weckte Milas Interesse am Haschischanbau.
Kink 22 und das Zeitalter der Gegenkultur
1967 eröffnete Mila die Modeboutique Kink 22 in Amsterdam, die schnell von der aufkommenden Gegenkultur jener Zeit angenommen wurde. Das Geschäft zog zahlreiche Prominente an, darunter Tina Turner, und wurde zu einem Kultort für Liebhaber avantgardistischer Mode und junge Menschen auf der Suche nach Unabhängigkeit. Aber die Boutique war nicht nur ein einfacher Bekleidungsladen. Sehr schnell wurde sie zu einem Ort des kulturellen Austauschs, an dem sich Kunden treffen konnten, um Ideen und oft auch einen Joint zu teilen.
Im November 1967 beschlossen Mila und ihre Partner, Kink 22 in einen noch revolutionäreren Ort zu verwandeln: eine Teestube namens Cleo de Mérode. Diese Teestube, benannt nach einer berühmten Tänzerin und Freundin von Mata Hari, wurde zu einem Ort, an dem die Jugend der damaligen Zeit sich treffen, diskutieren, Musik hören und ganz frei Cannabis konsumieren konnte. Obwohl Mila betont, dass sie kein Cannabis verkauften, gilt der Ort als Vorläufer der berühmten Coffeeshops in Amsterdam.
Diese Zeit der Freiheit währte jedoch nicht lange. Das Vorhandensein von Cannabis erregte die Aufmerksamkeit der lokalen Behörden, die begannen, die Aktivitäten der Teestube zu überwachen. Angesichts der drohenden Gefahr, das Sorgerecht für ihre Tochter zu verlieren, beschloss Mila, die Niederlande zu verlassen und damit einen neuen Abschnitt ihres abenteuerreichen Lebens zu beginnen.
Das Abenteuer im Orient: die Begegnung mit der Haschischkultur
Eine spirituelle Reise mit Cannabis
1968, im Alter von nur 24 Jahren, verlässt Mila mit ihrer Tochter und einer Gruppe von Freunden die Niederlande, um eine epische Reise in den Orient zu unternehmen. Diese Reise führt sie durch die Türkei, Afghanistan, Pakistan und schließlich nach Indien, wo sie 14 Jahre lang leben wird. Während dieser Zeit entdeckt Mila die traditionelle Kultur des Cannabis und Haschischs. In Afghanistan und Pakistan beobachtet sie die handwerkliche Herstellung von Haschisch, eine alte Praxis, bei der die Cannabisblüten zwischen den Händen gerieben werden, um das Hasch zu extrahieren.
Während ihrer Jahre in Indien freundete sich Mila mit Sadhus an, hinduistischen Asketen, die für ihren spirituellen Konsum von Haschisch in sogenannten Chillums bekannt sind. Durch diesen Austausch erlangt sie fundierte Kenntnisse über die traditionellen Methoden der Haschischherstellung. Sie erzählt, dass sie die Sommer damit verbrachte, mit ihren Kindern durch die Berge des Himalaya zu wandern und unter freiem Himmel zu schlafen, während sie die Winter in Goa verbrachte, wo sie ihre Kunst der Haschischherstellung perfektionierte.
Einfluss der orientalischen Kultur auf seine Sichtweise von Cannabis
Das Leben in Indien war für Mila nicht nur ein Abenteuer, sondern auch eine Möglichkeit, sich intensiv mit der Cannabiskultur auseinanderzusetzen. Diese Jahre des Reisens prägten nicht nur ihr Fachwissen über die Herstellung von Haschisch, sondern auch ihre allgemeine Sichtweise auf Cannabis als heilige und spirituelle Pflanze. Diese Erfahrung bereitete sie darauf vor, später in ihrem Leben, als sie nach Europa zurückkehrte, die Haschischindustrie zu revolutionieren. Für Mila ist der Orient mehr als nur ein geografischer Ort, er ist die Heimat der Cannabiskultur, die sie tief geprägt hat.
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Die Rückkehr nach Amsterdam und die Revolution des modernen Haschischs
Die Erfindung des Pollinators
Nach vierzehn Jahren in Indien kehrt Mila Jansen Ende der 1980er Jahre nach Amsterdam zurück. Bei ihrer Rückkehr stellt sie fest, dass sich die Stadt verändert hat: Die Cannabiskultur hat einen Boom erlebt, und es gibt nun zahlreiche Coffeeshops. Doch obwohl Gras mittlerweile allgegenwärtig ist, ist Haschisch, das traditionell im Nahen Osten und in Zentralasien hergestellt wird, immer noch selten und schwer in großem Maßstab herzustellen. Vor diesem Hintergrund macht sich Mila auf die Suche nach einer Lösung, um Haschisch einfacher und effizienter herzustellen.
1994 revolutionierte Mila die Welt des Cannabis mit der Erfindung des Pollinators, einer Maschine, mit der die Trichome ( Hasch) vom Rest der Pflanze getrennt werden können. Inspiriert von einem Wäschetrockner verwendet der Pollinator eine rotierende Trommel, um die Cannabisknospen zu schütteln, wodurch die Trichome freigesetzt werden, ohne die Pflanze zu beschädigen. Diese technische Innovation ermöglicht die Herstellung von Haschisch in großen Mengen und mit gleichbleibender Qualität, ohne dass mühsame Methoden wie das manuelle Sieben erforderlich sind.
Gründung von The Pollinator Company
Aufgrund ihres Erfolgs gründet Mila in Amsterdam das Unternehmen The Pollinator Company. Dieses Unternehmen entwickelt weiterhin Produkte, die die Haschischgewinnung erleichtern sollen. Zu ihren Innovationen gehören die berühmten Ice-O-Lator-Beutel, mit denen Haschisch mithilfe von Eis und Wasser gewonnen werden kann, und der Bubbleator, eine Maschine, die den Kaltgewinnungsprozess automatisiert.
Diese Werkzeuge, die die Integrität der Pflanze respektieren und keine chemischen Lösungsmittel verwenden, sind heute Referenzen in der Welt des handwerklichen und professionellen Haschischs. Milas Engagement für saubere und effiziente Extraktionsmethoden hat ihr internationale Anerkennung eingebracht. Sie wird nicht nur für ihre Erfindungen gefeiert, sondern auch dafür, dass sie es vielen Menschen ermöglicht hat, zu Hause hochwertiges Haschisch herzustellen.
Das Vermächtnis von Mila: Unternehmerin und kulturelle Ikone
Der Haschischanbau und die Gemeinschaft
Über ihre technischen Beiträge hinaus ist Mila Jansen auch eine Symbolfigur der Cannabiskultur. Sie ist die Initiatorin der Dab-a-Doo-Veranstaltungen, Wettbewerbe für Liebhaber von Dabs und Haschisch, die weltweit stattfinden. Diese Veranstaltungen bringen Enthusiasten aller Nationalitäten zusammen und feiern die Cannabiskultur in all ihren Formen. Mila ist dabei eine echte Mentorin, die ihr Wissen und ihre Erfahrung mit der neuen Generation von Produzenten teilt.
Mila betont die Bedeutung der Gemeinschaft in der Cannabiskultur. Für sie geht es nicht nur um den Konsum oder die Produktion, sondern auch darum, Menschen rund um diese heilige Pflanze miteinander zu verbinden. Sie fördert einen kooperativen und nicht kompetitiven Ansatz, bei dem die Liebe zum Cannabis und der Respekt vor den Cannabistraditionen im Vordergrund stehen.
Eine einflussreiche Frau in einer von Männern dominierten Branche
In einer Branche, die historisch gesehen von Männern dominiert wird, hat sich Mila Jansen als eine der wenigen Frauen etabliert, die nicht nur überlebt, sondern auch Erfolg gehabt haben. Ihre technischen Innovationen und ihr ungewöhnlicher Werdegang haben ihr die Auszeichnung als eine der 100 einflussreichsten Personen der Cannabis-Welt durch das Magazin High Times eingebracht. Ihr Einfluss geht über den Bereich der Produktionstechniken hinaus: Mila ist ein Symbol für Widerstandsfähigkeit, Innovation und Leidenschaft in einer Branche, in der die Beiträge von Frauen oft unterschätzt werden.
Sie verkörpert ein Vorbild für Erfolg und Beharrlichkeit, das besonders für Frauen inspirierend ist, die sich in der Cannabisindustrie einen Platz erobern wollen. Als Unternehmerin hat sie nicht nur die Art und Weise verändert, wie Haschisch hergestellt wird, sondern auch gezeigt, dass es möglich ist, Innovation, Ethik und Leidenschaft zu verbinden.
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Fazit
Der Werdegang von Mila Jansen ist ein echtes Abenteuer, sowohl persönlich als auch beruflich. Von ihren frühen Jahren in Amsterdam, wo sie Haschisch entdeckte, über ihre spirituelle Reise nach Indien bis hin zu ihrer Rückkehr als Innovatorin in der Welt des Cannabis war sie stets an der Spitze der Cannabiskultur. Ihre Erfindung des Pollinators und die Gründung der Pollinator Company revolutionierten die Art und Weise, wie Haschisch hergestellt wird, und machten es einem weltweiten Publikum zugänglich.
Aber Mila ist viel mehr als nur eine Erfinderin: Sie ist eine kulturelle Ikone, eine Pionierin in einer noch immer weitgehend von Männern dominierten Branche und eine leidenschaftliche Verfechterin der Cannabis-Community. Ihr Vermächtnis lebt weiter in den vielen Menschen, die sie inspiriert hat, und in den Innovationen, die sie in die Branche eingebracht hat. Für alle, die mehr über ihr faszinierendes Leben erfahren möchten, ist ihre Autobiografie „How I Became the Hash Queen“ ein Muss, denn sie bietet einen detaillierten Einblick in ihre Abenteuer und revolutionären Beiträge.