Was ist THCP?
THCP (oder Tetrahydrocannabiphorol) ist ein natürliches Cannabinoid, das kürzlich in der Hanfpflanze entdeckt wurde. Seine Struktur ähnelt stark der von THC, dem Molekül, das für seine berauschende Wirkung bekannt ist, weist jedoch einen wichtigen Unterschied auf: THCP hat eine etwas längere Kette, wodurch es sich viel leichter an die Rezeptoren unseres Körpers binden kann.
In einigen Studien zeigte THCP ähnliche Wirkungen wie THC, darunter Muskelentspannung, Schmerzlinderung und starke Sedierung.
THCP wurde erstmals 2019 in Hanf nachgewiesen, allerdings in sehr geringen Mengen. Diese Entdeckung war ein Meilenstein, da sie zu einem besseren Verständnis darüber beiträgt, warum bestimmte Cannabissorten trotz ähnlicher THC-Werte stärker wirken als andere.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass THCP ein starkes und seltenes Cannabinoid ist, das THC sehr ähnlich ist, jedoch eine stärkere Wirkung hat. Es handelt sich um ein Molekül, das bei Forschern großes Interesse weckt, aufgrund seiner Stärke jedoch auch ein potenzielles Risiko für den Freizeitkonsum darstellt. Darüber hinaus ist zu beachten, dass THCP in Frankreich und Europa mittlerweile verboten ist und somit gegen die geltenden Rechtsvorschriften verstößt.
Unterschied zwischen CBD und THCP
Es ist wichtig, CBD und THCP klar voneinander zu unterscheiden, denn obwohl beide zur Familie der Cannabinoide gehören, unterscheiden sie sich hinsichtlich ihrer Wirkungen, Verwendungszwecke und ihres rechtlichen Status erheblich:
| Kriterium |
CBD |
THCP |
| Psychoaktivität |
Nicht psychoaktiv (kein „High“) |
Psychoaktiv, ähnliche Wirkung wie THC, aber möglicherweise stärker |
| Verwendung/Zweck |
Wohlbefinden, therapeutisch (Schmerzen, Angstzustände, Entzündungen) |
Forschung, Experimente, Freizeitnutzung |
| Nebenwirkungen |
Im Allgemeinen gut verträglich (Mundtrockenheit, leichte Müdigkeit usw.) |
Höhere Risiken (Angstzustände, Verwirrung, Paranoia) |
| Rechtmäßigkeit in Frankreich |
Unter bestimmten Bedingungen zulässig (0 % THC und Einhaltung der Vorschriften) |
Seit dem 3. Juni 2024 verboten (als Betäubungsmittel eingestuft) |
Was sind die Auswirkungen von THCP?
Die Forschung zu THCP ist noch sehr begrenzt. Die meisten verfügbaren Informationen stammen aus Tierversuchen und Erfahrungsberichten von Konsumenten. Folgendes lässt sich daraus ableiten:
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Psychoaktive Wirkungen: THCP scheint eine ausgeprägte Euphorie, eine Veränderung der Sinneswahrnehmung sowie eine tiefe Entspannung bis hin zur Sedierung hervorzurufen.
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Wirkungsdauer: Einige Konsumenten berichten, dass die Wirkung von THCP länger anhält als die von herkömmlichem THC.
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Wirkung: Mehrere Berichte schätzen, dass THCP 5- bis 10-mal stärker als THC ist.
Risiken und Nebenwirkungen von THCP
Wie bei allen psychoaktiven Molekülen sind auch die Wirkungen von THCP nicht ohne Risiko:
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Negative Auswirkungen wie Angstzustände, Paranoia, Verwirrung oder Panikattacken können auftreten, insbesondere bei hohen Dosen.
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Schwerwiegendere Symptome (Erbrechen, Bewusstlosigkeit, Krämpfe) wurden bereits von den Gesundheitsbehörden in Warnmeldungen zu starken Cannabinoiden gemeldet.
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Angesichts der Stärke des Moleküls wird auch das Risiko einer Abhängigkeit angesprochen.
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In einigen klinischen Fällen wurde der isolierte Konsum von THCP sogar mit psychotischen Episoden oder gefährlichem Verhalten in Verbindung gebracht, darunter auch bei Konsumenten, die bereits an THC gewöhnt waren.
Kurz gesagt: THCP stößt aufgrund seiner besonders starken Wirkung auf großes Interesse, doch diese Intensität geht auch mit hohen Risiken einher, was die Wachsamkeit und das Verbot durch die Gesundheitsbehörden erklärt.
Ist THCP in Speichel- oder Urintests nachweisbar?
Bis heute gibt es keine wissenschaftliche Gewissheit hinsichtlich des Nachweises von THCP bei herkömmlichen Screening-Tests. Es gibt noch zu wenige Studien am Menschen, um eine eindeutige Antwort geben zu können.
Man kann sich jedoch auf das stützen, was man bereits über andere Cannabinoide weiß:
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Die derzeitigen Speichel- und Urintests zielen vor allem auf THC-Metaboliten ab.
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Da THCP THC sehr ähnlich ist, ist es möglich, dass es auf ähnliche Weise metabolisiert wird, was zu einem positiven Testergebnis führen könnte.
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Die Wahrscheinlichkeit einer Entdeckung hängt von mehreren Faktoren ab: der konsumierten Dosis, der Empfindlichkeit des Tests, aber auch dem individuellen Stoffwechsel jedes Einzelnen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es wahrscheinlich, aber nicht bestätigt ist, dass THCP in Speichel- oder Urintests nachgewiesen werden kann, aber aufgrund fehlender seriöser klinischer Studien ist diese Aussage noch ungewiss.
Ist THCP in Frankreich legal?
Nein. Seit dem 3. Juni 2024 ist THCP in Frankreich verboten.
Am 24. Mai 2024 gabdie ANSM (Agence nationale de sécurité du médicament, Nationale Arzneimittelbehörde) bekannt, dass mehrere neue Cannabinoide, darunter THCP, in die offizielle Liste der Betäubungsmittel aufgenommen werden sollen. Diese Entscheidung wurde aufgrund erheblicher Gesundheitsrisiken, Berichten über schwerwiegende Nebenwirkungen und des Suchtpotenzials dieses Moleküls getroffen.
Seit diesem Datum sind alle Aktivitäten im Zusammenhang mit THCP illegal:
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Produktion,
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Vertrieb und Verkauf,
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Haft
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Verbrauch.
THCP gilt somit nun ebenso wie andere verbotene Substanzen als Betäubungsmittel, wobei bei Verstößen strafrechtliche Sanktionen (Geldstrafen, Freiheitsstrafen, Beschlagnahmungen) drohen.
Zusammenfassung: Seit dem 3. Juni 2024 ist es in Frankreich illegal, THCP zu verkaufen, zu kaufen, zu besitzen oder zu konsumieren.
Welches Molekül kann THCP ersetzen?
Seit seinem Verbot in Frankreich am 3. Juni 2024 ist THCP nicht mehr legal erhältlich. Dies veranlasst Verbraucher und Marktteilnehmer natürlich dazu, nach Alternativen zu suchen.
Bei Cocorikush bevorzugen wir legale und sichere Alternativen, die bereits anerkannt sind und durch Vorschriften geregelt werden:
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Das CBDist unverzichtbar für Wohlbefinden und Entspannung, ohne berauschende Wirkung.
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Der CBNwird oft wegen seiner beruhigenden und entspannenden Wirkung geschätzt, insbesondere am Abend.
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Das 10-OH-HHC, ein innovatives Molekül, das ein intensiveres Erlebnis bietet und dabei legal bleibt.
Diese Lösungen ersetzen THCP nicht vollständig – denn kein legales Molekül hat derzeit eine vergleichbare Wirksamkeit –, aber sie ermöglichen ein sicheres, abwechslungsreiches und vor allem gesetzeskonformes Erlebnis.