Was ist CBD? Definition, Wirkungen und Rechtslage in Europa

Was genau ist CBD? CBD, oder Cannabidiol, ist ein natürlicher Wirkstoff, der aus der Hanfpflanze (Cannabis sativa) gewonnen wird. Er ist nicht psychotrop und findet zunehmend seinen Weg in die Wellness-Regale auf Europa. Im Gegensatz zu THC hat dieses Cannabinoid keinerlei psychoaktive Wirkung und ist vollkommen legal, solange die CBD-haltigen Produkte den geltenden Vorschriften entsprechen. In diesem Artikel erklären wir dir auf einfache Weise, was CBD ist, welche verschiedenen Arten von CBD es gibt, welche positiven Wirkungen ihm zugeschrieben werden und wie die französische Gesetzgebung dazu steht.

Kurz gesagt:

  • CBD ist ein natürliches Cannabinoid aus Hanf, das keine psychotrope Wirkung hat.
  • Im Gegensatz zu THC verursacht es weder ein „High“ noch eine Bewusstseinsveränderung.
  • Europa müssen CBD-haltige Produkte einen THC-Gehalt von weniger als 0,3 % aufweisen.
  • Es wird wegen seiner beruhigenden, entspannenden und entzündungshemmenden Eigenschaften geschätzt.
  • Ohne Genehmigung durch die ANSM sind keine therapeutischen Angaben zulässig.

Was genau ist CBD oder Cannabidiol?

CBD, die Abkürzung für Cannabidiol, ist eines der Cannabinoide, die natürlicherweise in der Hanfpflanze (Cannabis sativa L.) vorkommen. Es handelt sich um ein nicht-psychotropes Molekül: Es verändert das Bewusstsein nicht und ruft keinerlei „High“-Effekt hervor. Genau darin unterscheidet es sich grundlegend von THC, dem anderen wichtigen Cannabinoid der Cannabispflanze.

CBD ist nur ein Beispiel aus der ganzen Palette der Cannabinoide, die Hanf produziert: Dazu gehören auch CBG (Cannabigerol) und CBN (Cannabinol), zwei weniger bekannte, aber zunehmend erforschte Substanzen, die in geringeren Mengen in der Pflanze vorkommen.

Die am weitesten verbreitete Konsumform ist nach wie vorCBD-Öl, das in der Regel in einem Pflanzenöl (Hanf, Olivenöl, MCT) verdünnt und sublingual unter die Zunge geträufelt wird. Achten Sie darauf, CBD-Öl nicht mit Hanföl für den Verzehr zu verwechseln, das aus Hanfsamen gewonnen wird und keine aktiven Cannabinoide enthält: Ersteres ist ein Produkt, das CBD enthält, während Letzteres zu den üblichen Lebensmitteln zählt.

Aus rechtlicher Sicht wird CBD weder von der französischen Arzneimittelbehörde (ANSM) noch vom Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) als Betäubungsmittel eingestuft; letzterer hat diese Frage in einem Urteil vom November 2020 geklärt. Diese Klarstellung ebnete den Weg für den regulierten Vertrieb von CBD in Europa sowie für den Aufschwung spezialisierter Online-Shops.

Was ist der Unterschied zwischen CBD und THC?

CBD und THC (Tetrahydrocannabinol) sind die beiden am besten erforschten Cannabinoide, die in Hanf am häufigsten vorkommen. Sie haben zwar denselben botanischen Ursprung, ihre Wirkungen auf den Körper unterscheiden sich jedoch erheblich.

THC ist das Molekül, das für die psychoaktive Wirkung von Cannabis verantwortlich ist: Es verändert die Wahrnehmung, das Kurzzeitgedächtnis und die Koordination. CBD hingegen hat keine solche Wirkung auf das zentrale Nervensystem und führt zu keinem Rauschzustand.

In der „ Europa “ hat diese Unterscheidung eine direkte rechtliche Konsequenz: Damit ein CBD-haltiges Produkt in Verkehr gebracht werden darf, muss es aus zugelassenen Hanfsorten stammen und im Endprodukt einen THC-Gehalt von weniger als 0,3 % aufweisen. Dieser auf EU-Ebene festgelegte Grenzwert gewährleistet, dass bei diesen Produkten unabhängig von der jeweiligen Produktreihe keine psychotrope Wirkung auftreten kann.

Welche verschiedenen Arten von CBD gibt es?

In der Welt des CBD wirst du regelmäßig auf die Begriffe „Isolat“, „Broad Spectrum“ und „Full Spectrum“ oder „Vollspektrum“ stoßen. Ein CBD-Isolat enthält ausschließlich das zu 99 % gereinigte CBD-Molekül, ohne Spuren anderer Cannabinoide. Ein „Broad-Spectrum“-CBD weist ein breiteres Profil auf: Es enthält neben CBD auch andere Cannabinoide und Terpene aus dem Hanf, wie beispielsweise CBG oder CBN, jedoch kein THC. Ein „Full-Spectrum“-CBD hingegen bewahrt das gesamte natürliche Profil der Pflanze, wobei der THC-Gehalt innerhalb der gesetzlichen Grenzen liegt.

Diese molekulare Vielfalt ist der Grund für das, was Forscher als „Entourage-Effekt“ bezeichnen: die Hypothese, dass die verschiedenen Verbindungen des Hanfs synergistisch wirken und die wahrgenommenen Wirkungen im Vergleich zu einem isolierten Molekül potenziell verstärken. Insbesondere aus diesem Grund heben manche Produkte ihr Vollspektrum gegenüber einem einfachen Isolat hervor.

Die Wahl zwischen diesen verschiedenen CBD-Arten hängt vor allem von der individuellen Empfindlichkeit und der gewünschten Wirkung ab: Reines CBD-Isolat eignet sich für alle, die jegliche Spuren von THC vermeiden möchten, während Vollspektrum-CBD diejenigen anspricht, die den Entourage-Effekt suchen.

Welche Vorteile bietet CBD im Alltag?

Die therapeutischen Wirkungen von CBD, wie sie aus den Erfahrungsberichten der Anwender hervorgehen, betreffen vor allem den Umgang mit Stress und Angstzuständen, die Unterstützung des Schlafes sowie die Linderung bestimmter Schmerzen oder leichter Entzündungen. Viele Menschen integrieren CBD in ihren Alltag, um die Anspannungen eines anstrengenden Tages abzubauen oder die Entspannung vor dem Schlafengehen zu fördern.

CBD wird auch wegen seiner entzündungshemmenden Eigenschaften geschätzt, insbesondere bei lokaler Anwendung auf der Haut in Form von Balsamen oder Cremes. Manche verwenden es auch als Kräutertee oder als Abendtee, um sich ohne psychoaktive Wirkung zu entspannen.

In diesem Punkt ist jedoch Vorsicht geboten: Derzeit sind in der „ Europa “ keine therapeutischen Angaben zu CBD zulässig, solange diese nicht von der ANSM anerkannt wurden. CBD-haltige Produkte, unabhängig davon, ob sie als Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetika verkauft werden, dürfen daher keine heilenden oder medizinischen Eigenschaften beanspruchen, auch wenn die Unterstützung, die sie im Alltag bieten, von den Anwendern selbst umfassend dokumentiert ist.

Biologisch gesehen wirkt CBD auf das Endocannabinoid-System ein, ein Netzwerk von Rezeptoren, das im gesamten menschlichen Körper vorhanden ist und eine Rolle bei der Regulierung von Stress, Schlaf, Schmerzen und Stimmung spielt. Über dieses System soll CBD einen Teil seiner Wirkungen entfalten, ohne dabei die mit THC verbundene Euphorie auszulösen.

Welche CBD-haltigen Produkte gibt es derzeit?

Das Angebot an CBD-haltigen Produkten hat sich in den letzten Jahren erheblich erweitert. Heute findet man sowohl in Geschäften als auch online:

  • CBD-Öle in Form von Tropfen zur sublingualen Einnahme;
  • CBD-Blüten und -Hasch , die zum Aufbrühen oder Verdampfen bestimmt sind;
  • CBD-Trimm, diese kleinen Blätter und Pflanzenreste, die bei der Aufbereitung der Blüten anfallen und oft zu einem günstigeren Preis angeboten werden;
  • mit CBD angereicherte Kosmetika (Balsame, Cremes, Massageöle) zur Anwendung auf der Haut;
  • Nahrungsergänzungsmittel wie Kapseln oder Kräutertees;
  • essbare Produkte wie Gummibärchen oder Bonbons.

CBD hat auch in der Tierwelt Fuß gefasst, mit Ölen, die speziell zur Förderung des Wohlbefindens von Hunden und Katzen entwickelt wurden – vorzugsweise unter tierärztlicher Aufsicht. Unabhängig davon, für welches Produkt man sich in einem Online-Shop entscheidet, gilt immer das gleiche Prinzip: Man sollte den angegebenen CBD-Gehalt, den Rest-THC-Gehalt und die Rückverfolgbarkeit des vom Hersteller verwendeten Extraktionsverfahrens überprüfen.

Wie kann man CBD ganz nach den eigenen Bedürfnissen einnehmen?

Die Art der Einnahme von CBD hängt vor allem von der angestrebten Wirkung und der gewünschten Wirkgeschwindigkeit ab. Die orale Einnahme, bei der Öle sublingual verabreicht werden, ermöglicht eine allmähliche Aufnahme über mehrere Stunden hinweg. Die Inhalation durch Verdampfen von Blüten oder „ Hasch “ (nicht zu verwechseln mit dem Rauchen, bei dem eine Verbrennung stattfindet) sorgt für eine schnelle, aber auch kürzere Wirkung. Die Anwendung auf der Haut schließlich zielt auf eine lokale Wirkung ab und löst keine systemische Wirkung im gesamten Körper aus.

Bei der ersten Anwendung empfiehlt es sich, mit niedrigen Dosierungen zu beginnen und die spürbaren Wirkungen zu beobachten, bevor die Dosis schrittweise erhöht wird. Jeder Organismus reagiert je nach Empfindlichkeit unterschiedlich, und es gibt keine allgemeingültige Dosierung. Im Zweifelsfall ist die Beratung durch einen Apotheker oder Arzt die beste Anlaufstelle, insbesondere vor der Einnahme von CBD in Verbindung mit einer medizinischen Behandlung.

Ist CBD in Europa legal Europa

Ja, CBD ist in Europa legal, sofern bestimmte, gesetzlich festgelegte strenge Bedingungen eingehalten werden. Das Produkt muss aus Hanfsorten stammen, die im europäischen Katalog der zugelassenen Sorten aufgeführt sind, und der THC-Gehalt des Endprodukts darf 0,3 % nicht überschreiten.

Diese Klarstellung des rechtlichen Rahmens stützt sich insbesondere auf eine Entscheidung des Staatsrats vom Januar 2022, mit der der Erlass vom 31. Dezember 2021, der den Verkauf von rohen CBD-Blüten und -Blättern untersagte, zunächst ausgesetzt und anschließend aufgehoben wurde. Seitdem ist der Verkauf von CBD-Blüten unter Europa unter Einhaltung des geltenden THC-Grenzwerts zulässig, und die Zulassung von CBD-haltigen Produkten zum Inverkehrbringen hängt nicht mehr davon ab, ob sie in roher oder verarbeiteter Form vorliegen.

Der Markt wird dennoch weiterhin genau überwacht: Die ANSM und die Generaldirektion für Wettbewerb, Verbraucherschutz und Betrugsbekämpfung (DGCCRF) kontrollieren die Konformität der zum Verkauf angebotenen Produkte, insbesondere deren tatsächliche Zusammensetzung, ihren THC-Gehalt und die in der Werbung verwendeten Angaben. Die für CBD geltenden Rechtsvorschriften können zudem je nach Land variieren: Was in der „ Europa “ zulässig ist, gilt nicht unbedingt auch in allen unseren europäischen Nachbarländern – eine Tatsache, die man bei Reisen oder grenzüberschreitenden Lieferungen im Auge behalten sollte.

Was die Vorschriften zu synthetischen Cannabinoiden besagen

Es ist sinnvoll, zwischen CBD, einem natürlichen Cannabinoid aus Hanf, und chemisch synthetisierten Cannabinoiden wie HHC zu unterscheiden. Letztere wurden in Europa verboten, da ihr rechtlicher Status unklar ist und sie potenziell stärkere Auswirkungen auf den Körper haben. Natürliches CBD, das ohne aufwendige chemische Verarbeitung in der Pflanze vorkommt, ist von diesen Beschränkungen nicht betroffen und bleibt im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen weiterhin im Handel erhältlich.

Welche Risiken und Nebenwirkungen hat CBD?

CBD wird im Allgemeinen gut vertragen, ist jedoch nicht völlig frei von Nebenwirkungen. Insbesondere bei hohen Dosen können Schläfrigkeit, Mundtrockenheit oder leichte Verdauungsbeschwerden auftreten. CBD kann zudem Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten haben, insbesondere mit solchen, die in der Leber abgebaut werden, und deren Wirksamkeit beeinflussen: Dies sollte vor einer regelmäßigen Einnahme mit dem Arzt oder Apotheker besprochen werden.

Daher wird empfohlen, vor Beginn der Einnahme von CBD den Rat eines medizinischen Fachpersonals einzuholen, insbesondere bei laufender medikamentöser Behandlung, während der Schwangerschaft oder Stillzeit sowie bei chronischen Erkrankungen.

Was die Suchtgefahr betrifft, so sind die Gesundheitsbehörden, darunter die Weltgesundheitsorganisation, der Ansicht, dass CBD im Gegensatz zu THC oder anderen als Betäubungsmittel eingestuften Substanzen kein nennenswertes Suchtpotenzial aufweist.

Woher kommt CBD – ein wenig Geschichte und Botanik?

Cannabidiol wurde erstmals in den 1960er Jahren von dem israelischen Forscher Raphaël Mechoulam, einem Pionier der wissenschaftlichen Erforschung von Cannabinoiden, isoliert und identifiziert. Seine Arbeiten legten den Grundstein für das moderne Verständnis von CBD, THC, CBG und CBN und ebneten den Weg für die heutige Forschung zum Endocannabinoidsystem.

Aus botanischer Sicht lassen sich innerhalb der Art Cannabis sativa mehrere Typen unterscheiden: Industriehanf, der wegen seiner Fasern, Hanfsamen und legalen Cannabinoide angebaut wird, unterscheidet sich von den Cannabis-sativa-Sorten, die aufgrund ihres hohen THC-Gehalts gezüchtet werden. Wildhanf hingegen wächst in bestimmten Regionen spontan und weist in der Regel ein sehr variables Cannabinoidprofil auf, das für eine standardisierte kommerzielle Nutzung kaum geeignet ist.

Das Wichtigste auf einen Blick

CBD ist ein natürliches, nicht psychotropes Cannabinoid aus Hanf, dessen Verwendung sich in den letzten Jahren unter Europa stark verbreitet hat. Es unterscheidet sich deutlich von THC durch das Fehlen einer psychoaktiven Wirkung und unterliegt mittlerweile einem klar definierten rechtlichen Rahmen, sofern der THC-Grenzwert von 0,3 % in den Endprodukten eingehalten wird. Ob es sich nun um ein Isolat, ein Broad-Spectrum- oder ein Full-Spectrum-Produkt handelt – jede CBD-Art erfüllt unterschiedliche Bedürfnisse und bietet gewünschte Wirkungen in Bezug auf Stress, Schlaf oder Alltagsstress, ohne dass ihr nach dem derzeitigen Stand der Rechtslage rechtlich gesehen therapeutische Wirkungen zugesprochen werden dürfen.

Bevor du loslegst, solltest du auf geprüfte Produkte zurückgreifen, bei denen Herkunft sowie CBD- und THC-Gehalt klar angegeben sind, und zögere nicht, dich bei spezifischen Fragen von einer medizinischen Fachkraft beraten zu lassen. Du kannst auch in unserem Online-Shop und in unseren Produktbeschreibungen stöbern, um unser Sortiment an CBD-Ölen und -Blüten zu entdecken, oder unseren Artikel über den Unterschied zwischen CBD und THC lesen, um mehr darüber zu erfahren.