CBD und THC: Nicht dasselbe Molekül, nicht dieselben Wirkungen

Cannabis enthält Hunderte von Wirkstoffen. Zwei davon stehen besonders im Fokus: THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol). Ersteres ist psychoaktiv, als Betäubungsmittel eingestuft und verursacht das „High“ (sowie das Suchtpotenzial von Freizeit-Cannabis). Letzteres, das CBD, hat keinerlei psychoaktive Wirkung.

CBD bindet nicht an dieselben Rezeptoren im Gehirn wie THC. Es aktiviert nicht den dopaminergen Belohnungskreislauf – jenen Mechanismus, der genau im Zentrum jeder Sucht steht. Genau hier liegt der entscheidende Punkt: Chemisch gesehen macht eine CBD-Sucht keinen Sinn.

Was die Wissenschaft sagt: kein Missbrauchspotenzial

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist sich sicher: CBD weist keinerlei Anzeichen für ein Missbrauchs- oder Suchtpotenzial auf. Eine in „Current Addiction Reports“ veröffentlichte Analyse bestätigt diese Einschätzung: keine fortschreitende Toleranzentwicklung, kein Entzugssyndrom bei Absetzen. Dabei handelt es sich um die beiden klassischen Kriterien für eine suchterzeugende Substanz. CBD erfüllt keines von beiden.

Und wie sieht es mit der psychischen Abhängigkeit aus?

Eine dennoch nützliche Nuance. Wie bei jeder Gewohnheit (dem morgendlichen Kaffee, Sport, einer Wellness-Routine) ist es theoretisch möglich, sich psychologisch an ein Ritual zu binden, das CBD beinhaltet. Dabei handelt es sich nicht um eine chemische Abhängigkeit, sondern um eine Verhaltensabhängigkeit. Wenn jemand CBD als einzige Maßnahme gegen chronischen Stress einsetzt, ohne nach anderen Ansatzpunkten zu suchen, ist das eine Frage der allgemeinen Lebensweise. Keine Pharmakologie.

Und ehrlich gesagt gilt das auch für den Abendtee.

Der Umschwung: CBD als Mittel gegen Suchterkrankungen untersucht

Es ist dieses Paradoxon, das oft überrascht: Man kann nicht nur nicht von CBD abhängig werden, sondern der Wirkstoff wird sogar aktiv als Mittel zur Bekämpfung bestimmter Abhängigkeiten erforscht.

In ersten Forschungsarbeiten wird seine Rolle in folgenden Bereichen untersucht:

  • Nikotinsucht: Einige Studien deuten darauf hin, dass CBD das Verlangen nach Zigaretten und die mit dem Entzug verbundenen Angstgefühle lindern könnte.
  • Alkoholabhängigkeit: CBD soll auf die Stress- und Impulsivitätsmechanismen einwirken, die Rückfälle begünstigen.
  • Opioidabhängigkeit: In Studien wird untersucht, inwieweit Opioide zur Linderung von Entzugserscheinungen beitragen können.

In Europa hat die Fédération Addiction eine Bestandsaufnahme zum Einsatz von CBD in Einrichtungen der Suchtmedizin durchgeführt: ein Zeichen dafür, dass das Thema von den Fachkräften im Gesundheitswesen ernst genommen wird.

Die CBD-Zigaretten mit Erdbeergeschmack sind beispielsweise eine beliebte Wahl bei Rauchern, die die Geste und das Ritual des klassischen Zigarettenrauchens ersetzen möchten – ganz ohne Nikotin und THC.

Wie lässt sich CBD verantwortungsbewusst konsumieren?

Die Art des Konsums hat entscheidenden Einfluss auf die Dosierung und das Erlebnis. Hier einige Anhaltspunkte:

CBD-Blüten

Ob verdampft oder geraucht – sie entfalten ihre Wirkung schnell (innerhalb von 10 bis 15 Minuten). Die „BANANA KUSH CBD Indoor“ eignet sich aufgrund ihrer entspannenden Wirkung und ihres milden Aromaprofils ideal für den Abend. Wer einen höheren CBD-Gehalt sucht, ist mit der „GMO COOKIES CBD“ als bewährte Wahl für erfahrene Konsumenten gut beraten.

Fleur GMO COOKIES CBD – Verantwortungsbewusster Konsum

CBD-Kartuschen und -Puffs

Für den mobilen und präzisen Konsum kombiniert die 1-ml-Kartusche mit 25 % CBD und 35 % CBN von MAGIC FARMERS CBD und CBN, wobei letzteres aufgrund seiner schlaffördernden Eigenschaften untersucht wird. Praktisches Format, kontrollierte Dosierung.

CBD-CBN-Patrone „Magic Farmers“ für den Schlaf

Sublinguale Öle

Sie ermöglichen eine sehr präzise Dosierung, die oft für Anfänger oder für Personen empfohlen wird, die CBD zur Förderung ihres täglichen Wohlbefindens nutzen.

Legales CBD in Europa Was Sie wissen müssen

In Europa ist CBD in Form von Blüten legal im Handel erhältlich, Hasch, Kosmetika … sofern der THC-Gehalt unter 0,3 % liegt. Es handelt sich nicht um ein Betäubungsmittel. Kauf, Besitz und Konsum sind für Volljährige erlaubt, sofern sie sich bei seriösen Anbietern eindecken.

Die Antwort: Nein, man kann nicht süchtig nach CBD werden

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind eindeutig, die Gesundheitsbehörden sind sich einig. Man kann im pharmakologischen Sinne nicht von CBD abhängig werden. Der Wirkstoff aktiviert nicht die Belohnungssysteme im Gehirn, wie es bei tatsächlich suchterzeugenden Substanzen der Fall ist, und es wird sogar untersucht, ob er Menschen bei der Entwöhnung helfen kann.

Das bedeutet jedoch nicht, dass man auf einen verantwortungsvollen Umgang verzichten kann: Halten Sie sich an die Dosierungen, wählen Sie Produkte mit unabhängigen Analysen und ersetzen Sie damit nicht die ärztliche Betreuung, wenn Sie ein ernsthaftes Gesundheitsproblem haben.

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