HHC: Was Sie über dieses ehemalige legale Cannabinoid, seine Wirkung, seine Herstellung und seine Alternativen wissen sollten
HHC (Hexahydrocannabinol) markierte einen Wendepunkt in der Welt der Cannabinoide in Europa. Diese Verbindung, die eine Zeit lang als legale Alternative zu THC präsentiert wurde, war bei Konsumenten, die nach einer starken Wirkung ohne die rechtlichen Einschränkungen von klassischem Cannabis suchten, äußerst erfolgreich.
Im Juni 2023 entschieddie ANSM (Agence nationale de sécurité du médicament, Nationale Arzneimittelbehörde) HHC sowie dessen Derivate HHC-O und HHCP in die Liste der Betäubungsmittel aufzunehmen und damit deren Herstellung, Vermarktung und Besitz auf französischem Staatsgebiet zu verbieten.
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Was ist HHC?
HHC ist ein Cannabinoid, das im Labor aus Hanfmolekülen wie CBD oder Delta-8-THC hergestellt wird. Es kommt natürlich in Cannabis vor, jedoch nur in sehr geringen Mengen.
Um es zu erhalten, verwenden die Forscher ein chemisches Verfahren namens Hydrierung: Sie fügen dem THC Wasserstoff hinzu, wodurch sich seine Struktur etwas verändert, während die Wirkung der von THC ähnlich bleibt.
HHC wurde in den 1940er Jahren entdeckt und wird geschätzt, weil es stabiler ist als andere Moleküle: Es ist widerstandsfähiger gegenüber Licht, Luft und Hitze.
Was sind die Wirkungen von HHC?
Die Wirkung von HHC ähnelt stark der von THC, auch wenn ihre Intensität je nach Person und konsumierter Menge variieren kann. Manche Menschen spüren eine sehr starke Wirkung, andere eine eher schwache. Das hängt ganz von der Dosis und der Empfindlichkeit des Einzelnen ab.
Auf psychoaktiver Ebene wirkt HHC vor allem auf die CB1-Rezeptoren im Gehirn, die für Entspannung und ein „High“-Gefühl verantwortlich sind. Deshalb kann es einen Zustand hervorrufen, der dem von THC ähnelt, aber dennoch seine eigenen Besonderheiten hat.
Konsumenten beschreiben in der Regel eine tiefe körperliche Entspannung, ein Gefühl der Euphorie, eine gesteigerte Kreativität und in manchen Fällen eine verbesserte Konzentrationsfähigkeit. Diese Effekte können sowohl zur Entspannung als auch zur Anregung der Fantasie interessant sein. Ein weiterer häufig genannter Punkt: Die Wirkung von HHC hält länger an als die von klassischem THC, was wesentlich zu seiner Beliebtheit beigetragen hat.
Wie bei allen psychoaktiven Produkten gibt es jedoch auch eine Kehrseite. Es können bestimmte Nebenwirkungen auftreten: Mundtrockenheit, rote Augen, Müdigkeit oder verminderte Aufmerksamkeit und bei übermäßigem Konsum manchmal sogar Schwindel oder Verwirrtheit.
Derzeit gibt es noch nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen zu HHC, insbesondere hinsichtlich seiner Langzeitwirkungen. Daher sind noch nicht alle potenziellen Risiken bekannt, weshalb Vorsicht geboten ist und ein verantwortungsbewusster Konsum empfohlen wird.
Was ist der Unterschied zwischen THC und HHC?
Um besser zu verstehen, was diese beiden Moleküle verbindet und was sie unterscheidet, finden Sie hier einen übersichtlichen Vergleich zwischen HHC und THC:
| Kriterien |
HHC |
THC |
| Herkunft |
Halbsynthetisch: im Labor aus CBD oder Delta-8-THC hergestellt |
Natürlich: direkt in der Cannabispflanze vorhanden |
| Entdeckung |
1940er Jahre |
Seit der Antike entdeckt und konsumiert |
| Vorkommen in Cannabis |
Winzige Spuren, fast nicht verwertbar |
In vielen Sorten sehr präsent |
| Wirkungsweise |
Bindet an CB1-Rezeptoren im Gehirn (wie THC) |
Bindet auch an CB1-Rezeptoren, die für psychoaktive Wirkungen verantwortlich sind. |
| Wichtigste Auswirkungen |
Körperliche Entspannung, geistige Euphorie, Kreativität, Konzentration |
Entspannung, Euphorie, Wahrnehmungsstörungen, Appetitanregung |
| Dauer der Wirkung |
Länger als herkömmliches THC |
Kürzer als der HHC |
| Stabilität |
Beständiger gegen Licht, Luft und Wärme |
Empfindlicher gegenüber Oxidation und Zersetzung |
| Mögliche Nebenwirkungen |
Trockener Mund, rote Augen, Schwindel, Verwirrtheit bei hoher Dosierung |
Trockener Mund, rote Augen, Angstzustände, Störungen des Kurzzeitgedächtnisses |
| Rechtmäßigkeit |
Seit 2023 in Europa verboten (synthetisch und als zu stark eingestuft) |
In den meisten Ländern verboten, außer für medizinische Zwecke (Kanada, bestimmte US-Bundesstaaten usw.) |
| Bekannte Risiken |
Nur wenige Langzeitstudien, begrenzte Datenlage |
Seit langem dokumentierte Auswirkungen (mögliche Abhängigkeit, kognitive Auswirkungen bei Jugendlichen) |
Ist HHC im Speichel- oder Urintest nachweisbar?
Ja, HHC kann durch bestimmte Drogentests nachgewiesen werden. Entgegen der landläufigen Meinung bleibt es nicht unbedingt „unbemerkt”. Auch wenn das HHC-Molekül bei herkömmlichen Analysen nicht immer gezielt untersucht wird, ähneln seine Metaboliten (die Spuren, die der Abbau des Produkts in deinem Körper hinterlässt) denen von THC sehr. Das Ergebnis: Die Tests können sie verwechseln.
Mehrere Studien haben gezeigt, dass diese Metaboliten ebenso wie die von THC im Speichel oder Urin nachgewiesen werden können. Das bedeutet, dass du nach dem Konsum von HHC bei einem Drogentest positiv getestet werden kannst, insbesondere wenn der Test über die Standardkontrollen hinausgeht.
Im Klartext: Wenn du einer Speicheltest oder einem Test am Arbeitsplatz unterzogen werden, kann HHC nachgewiesen werden, da bestimmte Testgeräte mittlerweile so kalibriert sind, dass sie alternative Cannabinoide wie dieses erkennen.
Dies ist also ein Punkt, den man nicht außer Acht lassen sollte: Auch wenn HHC nicht genau dasselbe ist wie THC, kann es bei Kontrollen zu einem positiven Ergebnis führen. Vorsicht ist daher geboten.
Welche Produkte waren in HHC erhältlich?
Vor seinem Verbot in Frankreich gab es HHC in vielen Formen, die denen von CBD oder klassischem THC sehr ähnlich waren. Die Idee dahinter war, den Konsumenten ein vielfältiges Erlebnis zu bieten, das sich an den Geschmack und die Gewohnheiten jedes Einzelnen anpassen ließ.
Dazu gehörten insbesondere HHC-Blüten, die häufig aus CBD-Blüten gewonnen oder angereichert wurden, um eine stärkere Wirkung zu erzielen. Diese Blüten waren besonders beliebt bei denen, die ein Produkt suchten, das traditionellem Cannabis ähnelte, aber zusätzlich mit HHC angereichert war.
Es gab auch Hasch HHC-Pollen, die für ihre hohe Konzentration und ihre intensiven Aromen bekannt sind. Diese Formate waren bei Liebhabern ausgeprägterer Texturen und Aromen sehr beliebt.
Auch Vape Pens und E-Liquids mit HHC gehörten zu den Bestsellern. Sie ermöglichten eine schnelle Aufnahme der Wirkstoffe durch Inhalation und überzeugten viele Nutzer durch ihre praktische und moderne Art.
Die sublingualen HHC-Öle wurden aufgrund ihrer Diskretion und einfachen Anwendung bevorzugt: Einige Tropfen unter der Zunge reichten aus, um die Wirkung zu spüren.
Seit Juni 2023 ist der Verkauf all dieser HHC-Produkte in Frankreich jedoch verboten. Ihr Erfolg wurde durch diese Regelung, die HHC nun als illegale Substanz einstuft, jäh gestoppt.
Ist HHC in Frankreich legal?
Nein. Seit dem 13. Juni 2023 ist HHC in Frankreich offiziell verboten. Diese Entscheidung wurde von der ANSM (Agence nationale de sécurité du médicament, Nationale Arzneimittelbehörde) getroffen, die diesen Wirkstoff in die Kategorie der Betäubungsmittel eingestuft hat.
Das Verbot betrifft nicht nur HHC selbst, sondern auch seine wichtigsten Derivate: HHC-O und HHCP, zwei noch stärkere Versionen.
Vor diesem Datum profitierte HHC von einer rechtlichen Grauzone: Es war nicht als Betäubungsmittel eingestuft und konnte daher sowohl in Fachgeschäften als auch im Internet frei verkauft werden. Viele Konsumenten entdeckten es in dieser Zeit, da es in Form von Blüten, Hasch, Ölen, Vapes oder sogar Gummibärchen angeboten wurde.
Seit Juni 2023 gehört all dies der Vergangenheit an: Der Verkauf, der Besitz und der Konsum von HHC und seinen Derivaten sind auf französischem Staatsgebiet strengstens verboten.
Warum ist HHC in Frankreich verboten?
Das Verbot von HHC basiert auf mehreren konkreten Faktoren, die die Gesundheitsbehörden alarmiert haben. Erstens hat HHC starke psychoaktive Wirkungen, was es bei unkontrolliertem Konsum potenziell gefährlich macht.
Zweitens gab es weder medizinische Aufsicht noch zuverlässige Dosierungsempfehlungen: Die toxikologischen Studien und klinischen Daten zu HHC sind noch sehr begrenzt, sodass eine korrekte Bewertung der langfristigen Risiken nicht möglich ist. Mangels fundierter Informationen haben sich die Behörden für Vorsicht entschieden.
Die Behörden wiesen auch auf die Gefahr des Missbrauchs – insbesondere bei Jugendlichen – und die Möglichkeit einer Abhängigkeit hin, die mit der von Cannabis vergleichbar ist. Diese Faktoren hatten großen Einfluss auf die Entscheidung, die Substanz als Betäubungsmittel einzustufen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: starke Wirkung, fehlende Studien und medizinischer Rahmen, Missbrauchsgefahr vor allem bei Jugendlichen – aus diesen Gründen wurde HHC in Frankreich vom Markt genommen.
Welches Molekül ersetzt HHC?
Seitdem HHC in Frankreich verboten wurde, hat ein neues Molekül schnell seinen Platz auf dem Markt eingenommen: 10-OH-HHC. Im Gegensatz zu HHC ist es nicht als Betäubungsmittel eingestuft und somit legal. Diese Besonderheit macht es zu einer interessanten Alternative für alle, die ähnliche Empfindungen suchen, ohne gegen das Gesetz zu verstoßen.
10-OH-HHC zeichnet sich durch eine ausgewogene Wirkung aus: Es verbindet geistige Euphorie mit körperlicher Entspannung und sorgt so für ein umfassendes und angenehmes Erlebnis. Ein weiterer Vorteil ist seine verbesserte chemische Stabilität: Es ist widerstandsfähiger gegenüber Hitze, Luft und Licht, was eine bessere Haltbarkeit der Produkte und eine gleichbleibendere Wirkung über einen längeren Zeitraum gewährleistet.
Heute gilt dieses Molekül als die beste legale Alternative zu HHC. Es zieht immer mehr Konsumenten an, die auf der Suche nach starken Wirkungen sind, aber in einem sicheren und klar geregelten Rahmen.
10-OH-HHC stellt somit einen neuen Meilenstein in der Entwicklung legaler Cannabinoide dar: ein modernes, wirksames und sichereres Molekül, das sich an die Bedürfnisse jedes Einzelnen anpassen lässt.
Macht HHC süchtig?
Bislang gibt es keine ausreichend umfangreichen klinischen Studien, um eindeutig zu bestätigen, ob HHC zu einer Abhängigkeit führt. Aufgrund der fehlenden wissenschaftlichen Erkenntnisse ist es daher schwierig, eine endgültige Schlussfolgerung zu ziehen.
Es ist jedoch bekannt, dass HHC genau wie THC auf die CB1-Rezeptoren im Gehirn wirkt. Diese Rezeptoren stehen in direktem Zusammenhang mit psychoaktiven Effekten und den Mechanismen von Lust und Belohnung. Dies lässt vermuten, dass HHC wie THC das Risiko einer Toleranzentwicklung (Gewöhnung des Körpers) und in einigen Fällen einer psychischen Abhängigkeit birgt, wenn es zu häufig konsumiert wird.
Mehrere Konsumenten berichteten übrigens von einem bekannten Phänomen: der Notwendigkeit, die Dosis zu erhöhen, um die gleiche Wirkung wie zu Beginn zu erzielen. Dieses Verhalten ist typisch für einen Toleranzprozess, der ein Schritt in Richtung eines regelmäßigeren oder sogar zwanghaften Konsums sein kann.
Deshalb ist es, wie bei allen Cannabinoiden mit starker Wirkung, ratsam, sie in Maßen und verantwortungsbewusst zu konsumieren. Pausen einzulegen, auf den Körper zu hören und eine systematische Erhöhung der Dosis zu vermeiden, sind wichtige Reflexe, um Risiken zu begrenzen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Es gibt keine soliden wissenschaftlichen Beweise für eine Abhängigkeit von HHC, aber es gibt Warnsignale. Vorsicht ist daher weiterhin die beste Vorgehensweise.
Wie wird HHC hergestellt?
HHC kommt in Cannabis nur in Spuren vor. Um ausreichende Mengen zu erhalten, wird es daher im Labor aus anderen Cannabinoiden hergestellt, meist aus CBD aus Hanf oder Delta-8-THC.
Die dabei verwendete Technik wird als Hydrierung bezeichnet. Dabei handelt es sich um einen chemischen Prozess, bei dem dem Ausgangsstoff Wasserstoffatome hinzugefügt werden. Diese Umwandlung erfolgt unter Verwendung von Metallkatalysatoren wie Palladium, die die Reaktion beschleunigen und die Doppelbindungen in der Molekülstruktur sättigen.
Das Ergebnis ist ein neues, stabileres Molekül: HHC. Es behält seine Affinität zu den CB1-Rezeptoren im Gehirn, die für die psychoaktiven Wirkungen verantwortlich sind, unterscheidet sich jedoch aufgrund seiner leicht veränderten Struktur vom klassischen THC.
Genau dieser kleine strukturelle Unterschied ermöglichte es dem HHC eine Zeit lang, durch die Maschen der Betäubungsmittelgesetze zu schlüpfen und frei vermarktet zu werden. Heute ist es in Frankreich verboten, bleibt aber ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie die Chemie Cannabinoide verändern und weiterentwickeln kann.
Was ist der Unterschied zwischen HHC, HHC-O und HHC-P?
HHC, HHC-O und HHCP gehören zur gleichen Cannabinoid-Familie, unterscheiden sich jedoch in ihrer Struktur und Wirksamkeit. Die folgende Vergleichstabelle verdeutlicht ihre Besonderheiten:
| Molekül |
HHC |
HHCP |
HHC-O |
| Beschreibung |
Grundmolekül, das durch Hydrierung von THC oder CBD gewonnen wird. |
Acetylierte Version von HHC, lipophiler (bindet sich besser im Körper). |
Version mit verlängerter Seitenkette. |
| Leistung / Wirkung |
Mäßige bis starke Wirkung, ähnlich wie THC. |
Angeblich stärker als herkömmliches HHC, mit verbesserter Wirksamkeit. |
Noch stärkere Affinität zu CB1-Rezeptoren → sehr ausgeprägte Wirkungen. |
| Rechtsstatus in Frankreich |
Seit Juni 2023 verboten. |
Verboten. |
Verboten. |